Guter Rat

Guter Rat ist oft gut gemeint. Nicht immer jedoch kommt er auch gut an. Damit meine ich noch nicht einmal diese Triggermomente, in denen der eine gar nicht erst hören möchte, was der andere zu sagen hat. Wo es ums Rechthaben geht bzw. entsprechend der Transaktionsanalyse: Ich bin richtig, du bist nicht richtig. mausberg
Was ich meine ist das Implementieren von Schuld. Schuld, etwas falsch gemacht zu haben. Das kann auch schnell mal ausgelegt werden als „Ich bin nicht gut genug für alles. Ich bin falsch. Alles hängt an mir.“

Ich denke da an Karten wie die MÄUSE und den BERG. Natürlich ist man ungern der Überbringer schlechter Botschaften. „…Du musst dies… du musst das… damit dies und jenes besser läuft.“ Das ist lieb gemeint, nur soll der Ratsuchende die Lösung selbst finden. Müssen tut er gar nichts. Nur erkennen soll er.

Blockaden und Kummer merkt er oder sie bereits selbst, oder dass etwas schmerzvoll stagniert. Allein die Botschaft und die Nachricht der Karten – und ich sehe sie als Botschaft der geistigen Welt – ist das, wonach Ratsuchende fragen. Es ist die Botschaft, mit der die geistige Welt dem Fragenden zutraut, dass er selbst damit umgehen kann.

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„Sechs der Schwerter“ und die Rauhnächte

Weil in den vergangenen Tagen die Tarot-Karte „Sechs der Schwerter“ fiel, fiel mir etwas Konkretes dazu auf. Die „Sechs der Schwerter“ ist ja eine Karte des Übergangs. Man bricht sozusagen zu neuen Ufern auf, denn für Gewöhnlich ist ein Boot abgebildet, auf dem Personen zusammen mit sechs Schwertern von einem Fährmann über ein Gewässer gefahren werden. Anhand der Symbolik ist es zwar die Karte eines Aufbruchs zu etwas Neuem und doch sollte man so ein mulmiges Gefühl nicht übersehen. Denn was am anderen Ende auf uns wartet, ist ungewiss. SechsSchwerterTarot

Anhand der Schwerter ist auch zu vermuten, dass man die alte Situation aus Verzweiflung verlässt oder sich aus unguten Einflüssen endgültig zurückziehen will. Egal was da komme, alles ist besser, als das Alte weiterhin zu ertragen. Hier musste und wollte man nicht lange überlegen, denn der Entschluss stand nun fest.

Auch wenn hier der Fährmann – symbolisch ein Mann aus der Zwischenwelt – überholt, sagt uns diese Karte, dass man durchaus hoffnungsvoll auf das Neue vertrauen darf. Immerhin hat man mutig die Komfortzone verlassen. Eine Rückkehr ist nicht eingeplant. Die Frage ist nur: War es eine Flucht oder war es tatsächlich ein Aufbruch mit Mut zu neuer Erfahrung? Um welchen Lebensbereich es dabei geht, hängt ganz von der Fragestellung ab. (Beruf, Gesundheit, Liebe)

Sechs der Schwerter

„Wer neue Wege gehen will, muss alte Pfade verlassen.“ (Sentenzia)

Die Karte der Sechs Schwerter ist aktuell genau deshalb so besonders, weil wir uns um Weihnachten herum bis zum Jahreswechsel in den Rauhnächten befinden. Es ist eine Zeit des Übergangs, in der das Mondjahr bereits endete, das Sonnenjahr aber noch nicht begonnen hat.  Also dürfen wir während der Überfahrt gern noch sinnieren, was und warum wir etwas verlassen haben. In dieser Zeit können wir die Vergangenheit aufarbeiten. Was wollen wir nicht mehr und was hat sich bewährt, was nehmen wir sozusagen mit ins Boot des neuen Lebensabschnittes?

Und in dieser Zeit ist es selbstverständlich erlaubt, Wünsche für die neue Zeit zu formulieren. So irren wir nicht ziellos umher, sondern geben unserer Reise eine klare Richtung. Genau dies beinhalten die Rituale der Rauhnächte – das alte Jahr Revue passieren lassen, die Träume in diesen Tagen als Symbole der Zwischenwelt notieren und Wünsche für das kommende Jahr in den Äther senden.

Jetzt ist die wirklich besinnliche Zeit!

 

Sense und Vögel

Heute bin ich sprachlos 😉  …denn meine Stimme ist weg. Ich bin erkältet. In meiner Neuner-Legung mit den Lenormand-Karten habe ich es wiedererkannt. Sense Vögel 1Die Ursache meiner Erkältung sehe ich in einer persönlichen Verletzung. (Ich will nicht weiter ausschweifen, denn ihr müsst wissen, dass ich Krankheit nach den 5 biologischen Naturgesetzen verstehe.) Daher liegt die Sense folgerichtig im Haus des Fuchses. Erst durch das Transformieren (Verstehen – Loslassen – Vergebung) dieses Gefühls der Verletzung beginnt die Heilung. Dass es mir sowohl sinnbildlich als auch real dabei die Sprache verschlug, findet Ausdruck in den Symptomen, die sich dieses Mal besonders auf Hals und Stimme (die Vögel) niederschlugen.

Nunja… bis zum Fest der Liebe und der Familie (Herz in den Lilien) wird es wieder vorbei sein. Jede Krankheit ist immer auch ein Neubeginn, denn ich verstehe dahinter nicht nur eine körperliche sondern auch eine seelische Heilung. Eine Lernaufgabe, die erfolgreich bewältigt wurde. Nach jeder Krankheit ist der Mensch nicht mehr der, der er zuvor war. (Bei Kindern ist das besonders eindrucksvoll zu beobachten.)

 

 

Gesetz der Synchronizität

Da dem Kartenlegen vielfach mit Skepsis begegnet wird, möchte ich heute diesem Thema einen wissenschaftlichen Anstrich verleihen.
Nichts ist Zufall oder alles ist Zufall. Diese Lager stehen sich oftmals gegenüber.

In der Physik wird die Frage „Gibt es Zufälle?“ hinreichend diskutiert.  In der Welt der Materie fällt es schwer, an Zufälle zu glauben. Welche Karte aus einem Kartendeck fällt, würde sich vorherberechnen lassen, wenn man alle Einflussfaktoren genau definieren könnte. Wie verhält es sich nun aber mit dem Bild und der Farbe auf einer Spielkarte? Kann sie die Physik der Materie tatsächlich noch beeinflussen?
Für diesen Fall holt man sich die Mathematik zur Hilfe, die wiederum dem Lager „alles ist Zufall“ im wahrsten Sinne in die Hände spielt. Mit dem Heranziehen der Wahrscheinlichkeitsrechnung wird man feststellen, dass das Fallen einer bestimmten Kartenkombination (Kombination ohne Wiederholung und ohne Zurücklegen) nahezu unwahrscheinlich erscheint. Jedenfalls unserem Verstand. 9 aus 36 Karten (ohne Berücksichtigung der Reihenfolge) bieten 941.413.280 Möglichkeiten. 36! / (9! * (36-9)!) Das ist schon beeindruckend.

Folgen wir einem anderen Wissenschaftsgebiet, nämlich den Geisteswissenschaften.  Im Außen wie im Innern, im Großen wie im Kleinen, über diese Sätze ist sicher jeder schon so manches Mal gestolpert. So gibt es derzeit z. B. Ströme der Völkerwanderung nicht nur bei den Menschen, sondern auch z. B. bei  Mücken und Marienkäfern. Es gibt Beobachtungen, die unsere Wahrnehmung auf bestimmte Dinge fokussieren. Wenn wir z. B. selbst gerade Eltern geworden sind, werden uns Schwangere besonders auffallen und wir haben das Gefühl, in der nächsten Zeit werden besonders viele Kinder geboren werden. Oder wir haben uns für ein bestimmtes Auto entschieden und plötzlich fallen uns diese Modelle überall auf der Straße auf. Natürlich kann man sagen, das wäre eben die Wahrnehmung, die durch unser Handeln in eine bestimmte Richtung gelenkt wird. Aber kennt ihr das Phänomen, dass man von einer bestimmten Person redet und plötzlich ruft sie an oder geht an der Bürotür vorbei? Zufall? Könnte sein. Oder kennt ihr den „Vorführeffekt“? Na ganz bestimmt! Ihr wollt zeigen, dass etwas nicht funktioniert, und in dem Moment, an dem ihr euch Hilfe dazu gerufen habt, ist alles wieder bestens in Ordnung. Peinlich.

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Bekannt ist die Anekdote von Carl Gustav Jung, dem Begründer der analytischen Psychologie, der eine seiner Methodik gegenüber sehr skeptische Patientin ihren Traum erzählen ließ. Sie erzählte, im Traum einen goldenen Skarabäus geschenkt bekommen zu haben.  Und plötzlich flog ein großer grün glänzender Rosenkäfer der gleichen Gattung gegen das Fenster und bekam so Einlass in das Gesprächszimmer. Das hat die junge Patientin dann doch beeindruckt.

C. G. Jung führte aufgrund seiner Beobachtungen und Forschungen den Begriff der Synchronizität auf dem Gebiet der Psychologie ein. Durch das Wissen um archaische Symbole konnte er die Symbolik der Sprache (bzw. der Träume) eines Patienten analysieren und auf den Kern seines Problems vordringen. Er zog Rückschlüsse auf den menschlichen Geist, der ganz offensichtlich Kraft seiner Gedanken seine äußere Welt formen kann. Als ursächlich einflussreich erkannte er das Unterbewusstsein, dass auf unsere Entscheidungen und somit auf unser Erleben und Schicksal den größten Einfluss hat.

Wenn ich nun meine Aufmerksamkeit auf das Mischen von Orakelkarten lege – um wieder den Bogen zum Kartenlegen zu spannen – und eine bestimmte und eindeutige Frage formuliere, so wird das Gesetz der Synchronizität genau diejenigen Karten fallen lassen, die der Frage die Antwort liefern.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass die Karten eine begrenzte Wirksamkeit haben. Wenn sich äußere Umstände verändern, dann verändert sich auch meine Gegenwart. Auch das passiert also wieder synchron und somit ist die Gültigkeit einer zurückliegenden Kartenlegung mit dieser Veränderung beendet.

Die Sonne (im Lenormand)

So viel Sonne seit Monaten… und so kam sie als Karte auch in der letzten Zeit recht häufig vor. Ich sehe die Sonne derzeit oft als Zeitkarte. Sie steht für den Tag, für den Sommer oder für ein Jahr. Je nachdem, welche Frage zur Legung gestellt wurde.

Es ist sogar möglich, dass sie uns das Wetter ankündigt. Einen sonnigen Tag z. B. oder einen sonnigen Urlaub.

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Etwas subtiler erscheint die Sonne als Eigenschaftskarte. Ein sonniges Gemüt z. B. oder jemanden erwartet eine strahlende Zukunft.

Die Sonne stellt alles ins Licht. Nichts bleibt verborgen. Es geht uns gut. Sie ist warm. Das zwischenmenschliche Klima ist klar und offenherzig.
Die Sonne erstrahlt unseren Weg, so dass wir einige positive Erkenntnisse erlangen können, die uns plötzlich so deutlich erscheinen, dass wir uns an die Stirn fassen, weshalb wir das nicht längst früher erkannt haben.

Die Sonne ist Energiespender und es ist durchaus möglich, dass sie elektrischen Strom symbolisiert. In Zusammenhang mit Sense oder Kreuz durchaus auch einen Stromausfall.
In den meisten Fällen aber wird die Sonne sinnbildlich zu sehen sein. Eine Person ist voller Tatendrang und Elan, sie sprüht vor Energie. Mit der Sonne gehen wir in Führungsposition, wir erstrahlen im Mittelpunkt oder finden in unser Zentrum zu uns selbst.
Als Zentrum des Sonnensystems symbolisiert sie mundanastrologisch die Regierung. So ist es auch möglich, dass sie auf Vaterthemen hinweist.

Natürlich ist auf die Kombination zu achten. Folgt auf die Sonne der Turm, so deutet sie auf Müdigkeit. Etwas Schönes geht zu Ende mit dem Kreuz.  Zusammen mit dem Baum könnte eine gesundheitliche Genesung alles zum Guten wenden.
Der Möglichkeiten gibt es viele. In jedem Fall ist sie sehr bedeutungsvoll, sie ist schließlich unser Zentralgestirn und unsere Lebensspenderin.

Kreuz Acht

In letzter Zeit fiel hin und wieder die Kreuz Acht, daher will ich mich ihr heute widmen. Sie ist nicht unbedingt eine positive Karte. Sie ist eher nüchtern. Hier geht es um Pflichtbewusstsein. Diese Karte steht für viel Arbeit – Pflichtarbeit. Also nicht unbedingt Tätigkeiten, die man gern macht. Es muss getan werden, was getan werden muss. So steht diese Karte also auch für Alltagstrott und stupide Tätigkeiten. Sollte es sich um ein Projekt handeln, besagt die Kreuz Acht aber auch, dass dieses Projekt jetzt umgesetzt werden sollte. Es bedarf keinen weiteren Aufschub und kein weiteres Verzetteln in Unschlüssigkeit, jetzt muss losgelegt werden. Es werden Nägel mit Köpfen gemacht. Und so steht die Kreuz Acht also auch für den Neubeginn.

Als Beziehungskarte z. B. zwischen zwei Personenkarten führt die Kreuz Acht eher zur Tagesordnung zurück. Da ist keine Zeit für Gefühle, Gespräche oder Freundlichkeiten. Man wendet sich eher ab und versucht etwas, das eigentlich geklärt werden müsste, im Alltag zu verdrängen. Hinweisend fordert diese Karte zur Sachlichkeit auf. SAMSUNG CSCDas eigentliche Ziel sollte die Fragestellerin oder der Fragesteller nicht aus den Augen verlieren. Und so ist es auch möglich, dass es zu Auseinandersetzungen oder Streit kommen kann. Die Kreuz Acht bedeutet somit eine gewisse Distanz.

Auch im Lenormand wird die Kreuz Acht abgebildet. Hier ist sie dem Berg zugeordnet. Das bedeutet dann ebenso einen Berg voll Arbeit, aber eben auch die Blockade, die Stagnation und den Widerstand.

Tja und dann gilt die Kreuz Acht auch als Kummerkarte. Dann allerdings nur kurz. Es ist eben ein Berg von Kummer, welcher zunächst überwunden werden muss.  Auch eine kurze Krankheit (vllt. auch Depression) kann die Kreuz Acht ankündigen.

Skatkarten haben oft sehr viele Bedeutungen. Daher ist hier etwas mehr Übung notwendig, um zu erkennen wie diese Karte zur Kartenlegerin spricht.

Herzdame

Die Herzdame, damit möchte ich einfach mal anfangen. Sie bin ich… ich, die Fragestellerin. Sie ist voller Gefühl. Sie will lieben und leben. Nein, sie erwartet nichts und sie fordert nichts. Sie steht inmitten sich selbst. Alles andere wird durch die umliegenden Karten erklärt. cropped-herzdame-blaetter-q2.jpg

Im Skat-Orakel steht sie für den Neubeginn. Ähnlich der Störche im Lenormand. Sie ist unbefangen und aufgeschlossen. Sie bietet sich für den männlichen Fragesteller als neue Wegbegleiterin an. Sie ist für ihn das Liebesglück schlechthin.

Für sich und allein gesehen, deutet die Herzdame für die Fragestellerin an, dass es jetzt um sie selbst geht, dass sie sich auf sich selbst konzentrieren kann und dass der Tag im Zeichen ihrer Intuition stehen wird. Alles ist gut so wie es ist, egal wie die Frage lautete. In Sachen Gesundheit könnte es besser nicht stehen und in Sachen Finanzen kann man sich selbst vertrauen oder aber eine glückhafte Begegnung mit einer jung wirkenden Frau wird alles zum Guten wenden.

Herzlichen Glückwunsch, wenn du diese Karte gezogen hast!

Heute wähle ich sie als Patronin für meinen neuen Blog 🙂

Erster Blogbeitrag

Jawoll – erster Blogbeitrag. Diese Idee ist so jung. Kennt ihr das? Eine Idee überkommt euch und man kann es nicht aushalten und muss sofort loslegen?

In einer solchen Energie entstand dieser Blog hier.

Wowowow… Ich hab mich verliebt… Es klingt so bescheuert… ich hab mich verliebt in ORAKELKARTEN.

Ich würde sie am liebsten alle haben, Tarot, Lenormand, Engelkarten, Weisheitskarten, ja sogar Skatkarten… Die Wahrheit ist, ich habe nur ganz ganz wenige. Mein Interesse ist noch seeehr jung.

Ich werde daher einen Blog eröffnen für irgendwelche Karten, so wie ich es gerade will. Genau jetzt gerade eben am 30. Juni 2018, der schönsten Zeit des Jahres und um 10:25 Uhr, was meinem Geburtsdatum entspricht, hatte ich diese Idee.

In loser Folge und in chronologischem Durcheinander werde ich mir eine Karte vorknüpfen und mir Gedanken darüber machen. Das ist der Plan und die Idee.

Mein Ziel ist nicht unbedingt ein Lernkurs… Ich vermute eher, dass ich über diese Karten meine Gedanken loswerden kann, die mich gerade beschäftigen.

Vielleicht habt ihr ja Interesse daran, mich ein Stück zu begleiten.