Gesetz der Synchronizität

Da dem Kartenlegen vielfach mit Skepsis begegnet wird, möchte ich heute diesem Thema einen wissenschaftlichen Anstrich verleihen.
Nichts ist Zufall oder alles ist Zufall. Diese Lager stehen sich oftmals gegenüber.

In der Physik wird die Frage „Gibt es Zufälle?“ hinreichend diskutiert.  In der Welt der Materie fällt es schwer, an Zufälle zu glauben. Welche Karte aus einem Kartendeck fällt, würde sich vorherberechnen lassen, wenn man alle Einflussfaktoren genau definieren könnte. Wie verhält es sich nun aber mit dem Bild und der Farbe auf einer Spielkarte? Kann sie die Physik der Materie tatsächlich noch beeinflussen?
Für diesen Fall holt man sich die Mathematik zur Hilfe, die wiederum dem Lager „alles ist Zufall“ im wahrsten Sinne in die Hände spielt. Mit dem Heranziehen der Wahrscheinlichkeitsrechnung wird man feststellen, dass das Fallen einer bestimmten Kartenkombination (Kombination ohne Wiederholung und ohne Zurücklegen) nahezu unwahrscheinlich erscheint. Jedenfalls unserem Verstand. 9 aus 36 Karten (ohne Berücksichtigung der Reihenfolge) bieten 941.413.280 Möglichkeiten. 36! / (9! * (36-9)!) Das ist schon beeindruckend.

Folgen wir einem anderen Wissenschaftsgebiet, nämlich den Geisteswissenschaften.  Im Außen wie im Innern, im Großen wie im Kleinen, über diese Sätze ist sicher jeder schon so manches Mal gestolpert. So gibt es derzeit z. B. Ströme der Völkerwanderung nicht nur bei den Menschen, sondern auch z. B. bei  Mücken und Marienkäfern. Es gibt Beobachtungen, die unsere Wahrnehmung auf bestimmte Dinge fokussieren. Wenn wir z. B. selbst gerade Eltern geworden sind, werden uns Schwangere besonders auffallen und wir haben das Gefühl, in der nächsten Zeit werden besonders viele Kinder geboren werden. Oder wir haben uns für ein bestimmtes Auto entschieden und plötzlich fallen uns diese Modelle überall auf der Straße auf. Natürlich kann man sagen, das wäre eben die Wahrnehmung, die durch unser Handeln in eine bestimmte Richtung gelenkt wird. Aber kennt ihr das Phänomen, dass man von einer bestimmten Person redet und plötzlich ruft sie an oder geht an der Bürotür vorbei? Zufall? Könnte sein. Oder kennt ihr den „Vorführeffekt“? Na ganz bestimmt! Ihr wollt zeigen, dass etwas nicht funktioniert, und in dem Moment, an dem ihr euch Hilfe dazu gerufen habt, ist alles wieder bestens in Ordnung. Peinlich.

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Bekannt ist die Anekdote von Carl Gustav Jung, dem Begründer der analytischen Psychologie, der eine seiner Methodik gegenüber sehr skeptische Patientin ihren Traum erzählen ließ. Sie erzählte, im Traum einen goldenen Skarabäus geschenkt bekommen zu haben.  Und plötzlich flog ein großer grün glänzender Rosenkäfer der gleichen Gattung gegen das Fenster und bekam so Einlass in das Gesprächszimmer. Das hat die junge Patientin dann doch beeindruckt.

C. G. Jung führte aufgrund seiner Beobachtungen und Forschungen den Begriff der Synchronizität auf dem Gebiet der Psychologie ein. Durch das Wissen um archaische Symbole konnte er die Symbolik der Sprache (bzw. der Träume) eines Patienten analysieren und auf den Kern seines Problems vordringen. Er zog Rückschlüsse auf den menschlichen Geist, der ganz offensichtlich Kraft seiner Gedanken seine äußere Welt formen kann. Als ursächlich einflussreich erkannte er das Unterbewusstsein, dass auf unsere Entscheidungen und somit auf unser Erleben und Schicksal den größten Einfluss hat.

Wenn ich nun meine Aufmerksamkeit auf das Mischen von Orakelkarten lege – um wieder den Bogen zum Kartenlegen zu spannen – und eine bestimmte und eindeutige Frage formuliere, so wird das Gesetz der Synchronizität genau diejenigen Karten fallen lassen, die der Frage die Antwort liefern.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass die Karten eine begrenzte Wirksamkeit haben. Wenn sich äußere Umstände verändern, dann verändert sich auch meine Gegenwart. Auch das passiert also wieder synchron und somit ist die Gültigkeit einer zurückliegenden Kartenlegung mit dieser Veränderung beendet.

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Sprache der Karten

Das habt ihr sicher schon einmal gehört: Wenn man das Kartenlegen erlernt, muss man die Sprache der Karten erlernen. Zunächst hält man sich an die Grundaussagen erfahrener Kartenlegerinnen. So nach und nach erkennt man aber im Alltag, dass eigene Legungen auch eigene Interpretationen zulassen. Es kann auch von Kartendeck zu Kartendeck unterschiedlich sein, wie die Karten zu dir sprechen.

Hier wieder ein aktuelles Beispiel von mir:
Mäuse, Reiter, Schiff… Ja tatsächlich machte ich an diesem Wochenende eine Reise zu meinen Eltern. Meine Mutter hatte Geburtstag und ich wollte gratulieren und mich durch einen Besuch blicken lassen. Das ist das Schiff im Haus der Blumen. Der Reiter symbolisiert bei mir häufig eine Autofahrt.

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Aber 23 die Mäuse? Sollte ich Kummer haben? Nein, keineswegs! Diese niedliche Maus liegt im Haus des Briefes. Noch vor meiner Abreise kam ich drauf. Ich hatte einen Brief für meine Zahnversicherung im Auto. Diesen Brief fuhr ich noch etwas spazieren, weil ich vergaß, am Briefkasten anzuhalten. Aber vor der Abfahrt zu meinen Eltern hab ich das noch erledigt.
Zahn und Mäuse, die knabbern – witzig 🙂  Man muss nicht immer groß und dramatisch denken.

Anekdote

Am Wochenende machte ich diese hier abgebildete Kartenlegung mit neun Lenormandkarten und der untersten Karte aus dem Stapel.  Wow – ich fand diese Legung super und voll beflügelnd in meiner momentanen Situation. Klar, der Anker sagt, alles Wichtige wird sich im beruflichen Leben zeigen. So war ich sehr gespannt auf die Woche. Während sich die oberen beiden Kartenreihen sehr schnell offenbarten, blieb die untere Reihe noch ein Rätsel. Mal ehrlich: Was hättet ihr gedeutet?

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Also ich sah, dass eine wichtige Nachricht und anschließende Gespräche auf mich zukommen. Durch die Sensen-Energie völlig unerwartet. Der Brief liegt im Haus des Ankers wiederum und die Ruten im Haus des Parks, etwas wird spruchreif sozusagen. Die Sonne schob ich einfach ins Allgemeine, den Sommer, und im Klee liegend also ein kurzfristiges Ereignis.
Derartiges traf aber nicht ein und so beschloss ich, diese Karten so lange liegen zu lassen, bis ich die Lösung weiß bzw. das Ereignis eingetroffen ist.

Heute war es so weit! 😉 Ich war im Büro dabei, ein Testprotokoll zu schreiben (ich arbeite in einem physikalischen Labor). Ja und da kam mir die Erleuchtung! Natürlich! ICH schreibe ein Protokoll (der Brief!) und sende es dann auch per Mail ab. Ich hab mich natürlich noch kurz mit meinem Vorgesetzten darüber unterhalten und es ist gut möglich, dass noch einmal Nachfragen dazu kommen. Auf jeden Fall freute ich mich, dass ich es abgeschlossen hatte… die Sense = die Ernte. Ja und die Sonne? Ich musste echt schmunzeln. Beim Test handelte es sich um einen UV-Test als Sonnensimulation.

Ja super… die perfekte Ergänzung zu meinem letzten Artikel über die Sonnenkarte. Manchmal denke ich, die geistige Welt amüsiert sich über mich. Aber ich bin glücklich, das Rätsel gelöst zu haben (Sonne im Klee 😉 ) und heute packe ich die Karten wieder zusammen.

Die Sonne (im Lenormand)

So viel Sonne seit Monaten… und so kam sie als Karte auch in der letzten Zeit recht häufig vor. Ich sehe die Sonne derzeit oft als Zeitkarte. Sie steht für den Tag, für den Sommer oder für ein Jahr. Je nachdem, welche Frage zur Legung gestellt wurde.

Es ist sogar möglich, dass sie uns das Wetter ankündigt. Einen sonnigen Tag z. B. oder einen sonnigen Urlaub.

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Etwas subtiler erscheint die Sonne als Eigenschaftskarte. Ein sonniges Gemüt z. B. oder jemanden erwartet eine strahlende Zukunft.

Die Sonne stellt alles ins Licht. Nichts bleibt verborgen. Es geht uns gut. Sie ist warm. Das zwischenmenschliche Klima ist klar und offenherzig.
Die Sonne erstrahlt unseren Weg, so dass wir einige positive Erkenntnisse erlangen können, die uns plötzlich so deutlich erscheinen, dass wir uns an die Stirn fassen, weshalb wir das nicht längst früher erkannt haben.

Die Sonne ist Energiespender und es ist durchaus möglich, dass sie elektrischen Strom symbolisiert. In Zusammenhang mit Sense oder Kreuz durchaus auch einen Stromausfall.
In den meisten Fällen aber wird die Sonne sinnbildlich zu sehen sein. Eine Person ist voller Tatendrang und Elan, sie sprüht vor Energie. Mit der Sonne gehen wir in Führungsposition, wir erstrahlen im Mittelpunkt oder finden in unser Zentrum zu uns selbst.
Als Zentrum des Sonnensystems symbolisiert sie mundanastrologisch die Regierung. So ist es auch möglich, dass sie auf Vaterthemen hinweist.

Natürlich ist auf die Kombination zu achten. Folgt auf die Sonne der Turm, so deutet sie auf Müdigkeit. Etwas Schönes geht zu Ende mit dem Kreuz.  Zusammen mit dem Baum könnte eine gesundheitliche Genesung alles zum Guten wenden.
Der Möglichkeiten gibt es viele. In jedem Fall ist sie sehr bedeutungsvoll, sie ist schließlich unser Zentralgestirn und unsere Lebensspenderin.

Kreuz Acht

In letzter Zeit fiel hin und wieder die Kreuz Acht, daher will ich mich ihr heute widmen. Sie ist nicht unbedingt eine positive Karte. Sie ist eher nüchtern. Hier geht es um Pflichtbewusstsein. Diese Karte steht für viel Arbeit – Pflichtarbeit. Also nicht unbedingt Tätigkeiten, die man gern macht. Es muss getan werden, was getan werden muss. So steht diese Karte also auch für Alltagstrott und stupide Tätigkeiten. Sollte es sich um ein Projekt handeln, besagt die Kreuz Acht aber auch, dass dieses Projekt jetzt umgesetzt werden sollte. Es bedarf keinen weiteren Aufschub und kein weiteres Verzetteln in Unschlüssigkeit, jetzt muss losgelegt werden. Es werden Nägel mit Köpfen gemacht. Und so steht die Kreuz Acht also auch für den Neubeginn.

Als Beziehungskarte z. B. zwischen zwei Personenkarten führt die Kreuz Acht eher zur Tagesordnung zurück. Da ist keine Zeit für Gefühle, Gespräche oder Freundlichkeiten. Man wendet sich eher ab und versucht etwas, das eigentlich geklärt werden müsste, im Alltag zu verdrängen. Hinweisend fordert diese Karte zur Sachlichkeit auf. SAMSUNG CSCDas eigentliche Ziel sollte die Fragestellerin oder der Fragesteller nicht aus den Augen verlieren. Und so ist es auch möglich, dass es zu Auseinandersetzungen oder Streit kommen kann. Die Kreuz Acht bedeutet somit eine gewisse Distanz.

Auch im Lenormand wird die Kreuz Acht abgebildet. Hier ist sie dem Berg zugeordnet. Das bedeutet dann ebenso einen Berg voll Arbeit, aber eben auch die Blockade, die Stagnation und den Widerstand.

Tja und dann gilt die Kreuz Acht auch als Kummerkarte. Dann allerdings nur kurz. Es ist eben ein Berg von Kummer, welcher zunächst überwunden werden muss.  Auch eine kurze Krankheit (vllt. auch Depression) kann die Kreuz Acht ankündigen.

Skatkarten haben oft sehr viele Bedeutungen. Daher ist hier etwas mehr Übung notwendig, um zu erkennen wie diese Karte zur Kartenlegerin spricht.

Herzdame

Die Herzdame, damit möchte ich einfach mal anfangen. Sie bin ich… ich, die Fragestellerin. Sie ist voller Gefühl. Sie will lieben und leben. Nein, sie erwartet nichts und sie fordert nichts. Sie steht inmitten sich selbst. Alles andere wird durch die umliegenden Karten erklärt. cropped-herzdame-blaetter-q2.jpg

Im Skat-Orakel steht sie für den Neubeginn. Ähnlich der Störche im Lenormand. Sie ist unbefangen und aufgeschlossen. Sie bietet sich für den männlichen Fragesteller als neue Wegbegleiterin an. Sie ist für ihn das Liebesglück schlechthin.

Für sich und allein gesehen, deutet die Herzdame für die Fragestellerin an, dass es jetzt um sie selbst geht, dass sie sich auf sich selbst konzentrieren kann und dass der Tag im Zeichen ihrer Intuition stehen wird. Alles ist gut so wie es ist, egal wie die Frage lautete. In Sachen Gesundheit könnte es besser nicht stehen und in Sachen Finanzen kann man sich selbst vertrauen oder aber eine glückhafte Begegnung mit einer jung wirkenden Frau wird alles zum Guten wenden.

Herzlichen Glückwunsch, wenn du diese Karte gezogen hast!

Heute wähle ich sie als Patronin für meinen neuen Blog 🙂

Erster Blogbeitrag

Jawoll – erster Blogbeitrag. Diese Idee ist so jung. Kennt ihr das? Eine Idee überkommt euch und man kann es nicht aushalten und muss sofort loslegen?

In einer solchen Energie entstand dieser Blog hier.

Wowowow… Ich hab mich verliebt… Es klingt so bescheuert… ich hab mich verliebt in ORAKELKARTEN.

Ich würde sie am liebsten alle haben, Tarot, Lenormand, Engelkarten, Weisheitskarten, ja sogar Skatkarten… Die Wahrheit ist, ich habe nur ganz ganz wenige. Mein Interesse ist noch seeehr jung.

Ich werde daher einen Blog eröffnen für irgendwelche Karten, so wie ich es gerade will. Genau jetzt gerade eben am 30. Juni 2018, der schönsten Zeit des Jahres und um 10:25 Uhr, was meinem Geburtsdatum entspricht, hatte ich diese Idee.

In loser Folge und in chronologischem Durcheinander werde ich mir eine Karte vorknüpfen und mir Gedanken darüber machen. Das ist der Plan und die Idee.

Mein Ziel ist nicht unbedingt ein Lernkurs… Ich vermute eher, dass ich über diese Karten meine Gedanken loswerden kann, die mich gerade beschäftigen.

Vielleicht habt ihr ja Interesse daran, mich ein Stück zu begleiten.